Vipassana Meditation
Was ist Meditation?
Das Wort Meditation kommt aus dem lateinischen und bedeutet „Nachsinnen“.In der Meditation geht es darum , die Gedanken in uns zur Ruhe zu bringen und dadurch tiefere Einblicke in das eigene Selbst zu bekommen.Durch Achtsamkeitsübungen soll sich der Geist beruhigen und sammeln.Wir sind es gewohnt ständig zu denken , so dass es fast unmöglich erscheint, tiefer in uns hineinzuschauen….ähnlich wie ein See , dessenWellen ständig in Bewegung sind.Erst wenn die Wellen ruhig sind, können wir den Boden des Sees erkennen.Der Zustand ist ähnlich dem Tiefschlaf , nur das Körper und Geist wach sind. So wie wir in den Sc hlaf gleiten, gleitet man in die Meditation, es geschieht von selbst. Man kann nicht erklären wie man schläft oder meditiert, es muss erfahren werden.
Meditation kann von jedem praktiziert werden, ist nicht von einer religiösen oder weltanschauung abhängig und kann bei regelmäßigem Praktizieren eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität bewirken

Aus medizinischer Sicht sind sie sinnvoll um Alltagsstress und Hektik abzubauen und zu innerer Ruhe zu finden.Die Wirkung der Meditation ist neurologisch messbar, es zeigen sich Veränderungen der Hirnwellen. Ausserdem senkt die Pulsfrequenz, die Atmung wird vertieft, Muskelanspannungen gelöst. Ganz allgemein stärkt Meditation das Selbstwertgefühl, fördert die innere Ruhe und Harmonie sowie die Gelassenheit im Alltag. Auch die geistige Leistungsfähigkeit kann aus einer inneren Einkehr gestärkt hervorgehen.Die angestrebten Bewusstseinzustände werden oft mit Begriffen wie Stille,Leere, im Hier und jetzt sein, einssein beschrieben.
Die von uns angeleitete Meditation ist von der buddhistischen Vipassana Meditation geprägt:
Der Meditierende sitzt in aufrechter, konzentrierter Haltung und versucht seine ganze Aufmerksamkeit den geistigen und körperlichen Prozessen in ihm zu lenken ohne an Gedanken, Empfindungen und Emotionen zu haften.Durch regelmäßiges Üben ist es möglich die Rolle eines Beobachters unser eigenes Ichs einzunehmen, wir identifizieren uns nicht mehr so stark mit unseren Gedanken und entdecken den Teil unseres Selbst das verborgen war. So entsteht wahres Selbstbewusstsein. 
